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Umgang mit Baustyrodur (XPS) und künstlichen Mineralfasern (KMF)

06.09.2019


Aufgrund zahlreicher Anfragen zur oben erwähnten Thematik möchte der Burgenländische Müllverband nochmal auf die neuen gesetzlichen Vorschriften im Umgang mit Styrodur (XPS) und künstlichen Mineralfasern (KMF) hinweisen und über die notwendigen organisatorischen Änderungen bei der Übernahme dieser Stoffe auf der Abfallsammelstelle der Gemeinde informieren.
Baustyrodur (XPS):
XPS ist farblich gekennzeichnet und die Kurzform für extrudiertes Polystyrol - am Bau überall dort eingesetzt, wo hohe Anforderungen an Druck und Feuchtigkeit gestellt werden. Die bekannteste Marke unter den XPS-Dämmstoffen ist Styrodur.
XPS wurde in der Vergangenheit mit klimaschädigenden FCKW produziert. Weil dieses Material gefahrenrelevante Eigenschaften aufweiset, ist es gleichzeitig ein begleitscheinpflichtiger, gefährlicher Abfall (SN 57108g). Mit FCKW geschäumte Baupanele müssen in einer Verbrennung für gefährliche Abfälle verbrannt werden.
XPS muss getrennt gesammelt werden. Einer Ver- oder Zumischung zu Baurestmassen ist unzulässig. Bei Vermischung mit anderen Abfällen werden die Mehrkosten aus Sortierung und Entsorgung an die Kunden verrechnet. XPS (meist rosa/hellgrün) wird in 2,5 m³-Säcken gesammelt. Der Sack als Sammelbehälter ist kostenpflichtig und kann beim UDB erworben werden (€ 2,50 / Stk. exkl. MwSt). Für die Anlieferung von XPS auf einer UDB-Station gilt ein Mindestgewicht von 10 kg und ein Preis von € 2.183,-- pro Tonne exkl. MwSt. Abholung bzw. Transport nach Wien sind in diesem Preis inkludiert.
Künstliche Mineralfasern (KMF):
Seit 01.01.2019  werden sämtliche Mineralfasern (gemeinhin als Tellwolle bezeichnet), unabhängig von ihrem Produktionsdatum der Schlüsselnummer 31437 (Asbestabfälle, Asbeststäube) zugeordnet - sie sind aufgrund ihrer asbestähnlichen Eigenschaften als gefährlich eingestuft, sind begleitscheinpflichtig und werden in die Reststoffdeponie eingebracht.
Mineralfaserabfälle müssen getrennt gesammelt und staubdicht in Big Bags oder gleichwertigen Säcken verpackt werden, damit beim Transport keine krebserregenden Faserstäube entweichen. Gleiches gilt für alle Materialverbunde, die künstliche Mineralfasern enthalten. Eine Ver- oder Zumischung zu Baurestmassen ist unzulässig. KMF werden im 1m³ Big Bag auf Paletten gesammelt. Der Big Bag als Sammelbehälter mit der Aufschrift "Mineralfasern" ist kostenpflichtig und kann beim UDB erworben werden (€ 11,-- / Stk exkl. MwSt). Der BMV bietet auf ausdrücklichem Wunsch ein Big Bag Gestell als Infrastruktur an, das kostenpflichtig (€ 180,-- / Stk exkl. MwSt) beim UDB erworben werden kann. In jedem Fall werden aufgrund der gesetzlichen Vorschriften nur staubdicht verpackte und verschnürte Big Bags übernommen. Für die Anlieferung von KMF auf einer UDB-Station gilt ein Mindestgewicht von 10 kg und ein Preis von € 610,60 pro Tonne exkl. MwSt für den Transport in die Deponie. Alternativ zum Tonnenpreis bietet der BMV einen Preis für einen 1m³ Big Bag um € 43,-- pro Big Bag zzgl. € 8,80 pro Big Bag für den Transport in die Deponie.
Der Burgenländische Müllverband

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